21 Projekte zeigen: Demokratie lebt vor Ort

Gemeinsam etwas bewegen, Verantwortung übernehmen und das Miteinander stärken. Dafür steht die Partnerschaft Coswig und kommunalen Partner im Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Im laufenden Jahr konnten bereits 21 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 58.000 Euro bewilligt werden. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Die geförderten Projekte zeigen, dass Demokratie dort lebendig wird, wo Menschen ihre Ideen einbringen und das Miteinander aktiv gestalten.

Gefördert wurden unter anderem Projekte zur Gewaltprävention und Konfliktlösung für Kinder, Beteiligungsprojekte sowie Angebote zur Stärkung des sozialen Miteinanders. So lernen Kinder im Projekt „Hier kommt Alex“, Konflikte gewaltfrei zu lösen und respektvoll miteinander umzugehen. Das Konfliktlösungs- und Gewaltpräventionsprojekt für Kinder in Kindertageseinrichtungen vermittelt bereits den Jüngsten wichtige soziale Kompetenzen. Mit dem Beteiligungsprojekt „Unsere Wand – Unsere Ideen – Gemeinsam gestalten“ gestalten Kinder und Jugendliche ihren Lebensraum aktiv mit und erleben, dass ihre Meinung zählt.

Die Projekte machen deutlich, dass Demokratie im Alltag beginnt. Sie lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten.

Ein Dank gilt allen Vereinen, Initiativen und Engagierten, die mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in den Kommunen leisten. Mit ihren Ideen schaffen sie Begegnungen, ermöglichen Beteiligung und greifen Themen auf, die die Menschen vor Ort bewegen.

Jetzt noch Restmittel sichern!

Für das laufende Jahr stehen noch Fördermittel bis 1000 € zur Verfügung. Vereine, Initiativen, Einrichtungen und engagierte Gruppen mit einer Projektidee können weiterhin Anträge stellen. Gefördert werden Vorhaben, die demokratische Teilhabe stärken, Menschen zusammenbringen, Vorurteile abbauen oder das gesellschaftliche Miteinander fördern. Die Koordinierungs- und Fachstelle berät Interessierte gern bei der Entwicklung ihrer Projektidee und bei der Antragstellung.

Mitreden und mitgestalten – Projektförderung 2026 startet

Partnerschaft für Demokratie Coswig ruft Vereine und Initiativen zur Einreichung von Projektideen auf

Die Partnerschaft für Demokratie Coswig und kommunale Partner ruft 2026 wieder Vereine, Schulen und Initiativen dazu auf, Projektideen einzureichen. Gefördert werden Vorhaben in den Bereichen Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention. Ziel ist es, Menschen vor Ort aktiv einzubeziehen und das Zusammenleben in den Kommunen gemeinsam zu gestalten.

Auch Projekte, die Beteiligung und Dialog ermöglichen, sind ausdrücklich erwünscht. Dazu zählen beispielsweise Bürgerforen, Dialogtage oder Demokratieaktionen. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf Projekten mit Kindern und Jugendlichen. Was brauchen Kinder für eine gute Freizeit? Welche Wünsche haben sie an Spielplätze, Sportangebote oder Mitbestimmung? Gefragt sind Ideen, die diese Perspektiven sichtbar machen und den Austausch fördern.

Die Koordinierungs- und Fachstelle unterstützt Interessierte von Anfang an bei der Ideenentwicklung sowie mit praktischen Methoden und Hinweisen zur Umsetzung. So können auch neue Projektideen einfach und sicher realisiert werden.

Bereits die erste Bündnissitzung des Jahres hat stattgefunden. Drei Großprojekte mit rund 20.000 Euro wurden bewilligt. Zusätzlich sind 11 weitere Projekte kleineren Umfangs beantragt und befinden sich derzeit in der Bearbeitung.

Wichtige Hinweise zur Antragstellung:

  • Großprojekte ab 1.000 Euro müssen mindestens vier Wochen vor der jeweiligen Bündnissitzung eingereicht werden. Termine 2026: 1. Juli und 17. September
  • Kleinere Projekte bis 999 Euro können jederzeit beantragt werden
  • Die Umsetzung der Projekte erfolgt im Jahr 2026

Für eine Beratung oder bei Fragen zur Antragstellung wenden sie sich bitte an die Koordinierungs- und Fachstelle in Coswig.

Demokratie gehört nicht nur in Parlamente – sie gehört auch in den Alltag!

Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich von der Politik weder gehört noch angesprochen und stehen der Demokratie gleichgültig gegenüber. Wenn das Vertrauen schwindet und Diskurse spalten, braucht es neue Wege, um den Mehrwert von Gemeinschaft wieder erlebbar zu machen. 

Das Programm „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ möchte diesen Tendenzen etwas Positives entgegensetzen und Menschen die Möglichkeit geben, den Mehrwert von Demokratie und Gemeinschaft wieder selbst zu erfahren. Dabei sollen Projekte und Aktionen dort stattfinden, wo Menschen sich häufig und gerne aufhalten: an Alltags- oder Freizeitorten. Das Förderprogramm unterstützt Kooperationen aus Ortebetreiber:innen, Soziokultur und politischer Bildung dabei, verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an dem Ort konstruktiv ins Gespräch zu bringen und gemeinsame Ideen für Veränderung umsetzen. Experimentierfreude ist ebenso gefragt wie genaues Hinhören, was es im Umfeld braucht. So wird der Ort gemeinsam mit anderen Menschen aus dem Umfeld zu einem kommunikativen Treffpunkt, den man zusammen gestaltet und wo man etwas bewegen kann – zu einem gemeinsamen Allzeitort.  

Ob Schwimmbad, Teestube oder Vereinsheim, ob Elterncafé, Baumarkt oder Parkanlage, ob Nachbarschaftstreff oder Räume in Kirchen, Synagogen oder Moscheen, ob Suppenküche, Fitnessstudio oder KFZ-Werkstatt: Orte, die Menschen ohnehin aufsuchen, bieten großes Potenzial, um unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Dialog zu ermöglichen und gemeinsames Handeln anzustoßen. Dabei geht es nicht um fertige Lösungen, sondern um ein gemeinsames Suchen und Gestalten. Die besten Ideen entstehen oft direkt aus den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen, die den Ort nutzen und beleben. Mit einladenden, kreativen und partizipativen Ansätzen sollen unterschiedliche Menschen ab 16 Jahren zusammengebracht werden. Ziel ist es, über den Förderzeitraum hinaus eine dauerhafte Kultur des Dialogs zu etablieren und so das demokratische Miteinander vor Ort nachhaltig zu stärken. 

⏰ Bewerbungsfrist ist der 17.05.2026

➡️ Alle weiteren Infos & Bewerbung: https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/allzeitorte

Quelle: Robert Bosch Stiftung

Bewerbungsstart beim Bundeswettbewerb Demokratisch Handeln

In diesen herausfordernden Zeiten für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist das Engagement junger Menschen ein starkes Zeichen und verdient Sichtbarkeit. Ob klein oder groß, ob zu Kunst, Politik, Umwelt, Stadt oder Schulalltag – wir vom Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ sind überzeugt: Jede Idee kann etwas bewegen

Als von der Kultusministerkonferenz empfohlener Wettbewerb mit Sitz in Jena setzen wir uns seit 35 Jahren für die Würdigung und Sichtbarmachung von jungen Menschen und ihrem Engagement ein.

Bewerbungsschluss ist der 15.12.2025, weitere Informationen über die Webseite Demokratisch Handeln.

Jetzt Projektidee einreichen – Restmittel 2025 verfügbar!

Ihr wollt etwas bewegen in Coswig, Diera-Zehren, Klipphausen, Moritzburg, Niederau, Radebeul, Radeburg oder Weinböhla? Dann nutzt jetzt die Chance auf Förderung!

Gesucht werden Projekte für ziviles Engagement vor Ort, Miteinander und gegen Ausgrenzung. Egal ob Verein, Schule oder Initiative: Wir beraten euch gern

  • Bis zu 999,99 € – ohne Frist
  • Ab 1.000 € – Antrag bis 22.09.2025
  • Alle Projekte müssen bis Ende 2025 laufen
  • Infos unter der Telefonnummer 0176 / 476 55 626