Demokratie gehört nicht nur in Parlamente – sie gehört auch in den Alltag!

Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich von der Politik weder gehört noch angesprochen und stehen der Demokratie gleichgültig gegenüber. Wenn das Vertrauen schwindet und Diskurse spalten, braucht es neue Wege, um den Mehrwert von Gemeinschaft wieder erlebbar zu machen. 

Das Programm „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ möchte diesen Tendenzen etwas Positives entgegensetzen und Menschen die Möglichkeit geben, den Mehrwert von Demokratie und Gemeinschaft wieder selbst zu erfahren. Dabei sollen Projekte und Aktionen dort stattfinden, wo Menschen sich häufig und gerne aufhalten: an Alltags- oder Freizeitorten. Das Förderprogramm unterstützt Kooperationen aus Ortebetreiber:innen, Soziokultur und politischer Bildung dabei, verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an dem Ort konstruktiv ins Gespräch zu bringen und gemeinsame Ideen für Veränderung umsetzen. Experimentierfreude ist ebenso gefragt wie genaues Hinhören, was es im Umfeld braucht. So wird der Ort gemeinsam mit anderen Menschen aus dem Umfeld zu einem kommunikativen Treffpunkt, den man zusammen gestaltet und wo man etwas bewegen kann – zu einem gemeinsamen Allzeitort.  

Ob Schwimmbad, Teestube oder Vereinsheim, ob Elterncafé, Baumarkt oder Parkanlage, ob Nachbarschaftstreff oder Räume in Kirchen, Synagogen oder Moscheen, ob Suppenküche, Fitnessstudio oder KFZ-Werkstatt: Orte, die Menschen ohnehin aufsuchen, bieten großes Potenzial, um unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Dialog zu ermöglichen und gemeinsames Handeln anzustoßen. Dabei geht es nicht um fertige Lösungen, sondern um ein gemeinsames Suchen und Gestalten. Die besten Ideen entstehen oft direkt aus den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen, die den Ort nutzen und beleben. Mit einladenden, kreativen und partizipativen Ansätzen sollen unterschiedliche Menschen ab 16 Jahren zusammengebracht werden. Ziel ist es, über den Förderzeitraum hinaus eine dauerhafte Kultur des Dialogs zu etablieren und so das demokratische Miteinander vor Ort nachhaltig zu stärken. 

⏰ Bewerbungsfrist ist der 17.05.2026

➡️ Alle weiteren Infos & Bewerbung: https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/allzeitorte

Quelle: Robert Bosch Stiftung

Schöne Feiertage…

Ich wünsche Ihnen/ Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2026.

Ich bedanke mich herzlich für die gute Zusammenarbeit, insbesondere bei allen ehrenamtlichen Engagierten, die unsere Partnerschaft mit vielen interessanten Projekten unterstützt und gelebt haben. Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich und Ihre Liebsten auf!

Mandy Thielemann 

Termine 2026

Die Sitzungen des Bündnisses für das kommende Jahr sind wie folgt geplant:

04.03. / 16.04. / 01.07. und 17.09.2026. 

Bitte beachten: (Groß)Anträge über 1000 € sind mindestens 4 Wochen vor der Sitzung bei der Koordinierungs- und Fachstelle in Coswig einzureichen!

Die aktuellen Informationen und Antragsformulare 2026 zur Projektförderung sind im Downloadbereich zu finden.

„Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung – das jetzt auch noch?“

Am 6. November fand im Alberttreff Großenhain die diesjährige Trägerberatung des Kreisjugendamtes statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Demokratiebildung bereits in der frühen Kindheit gelingen kann.

Neben spannenden Fachvorträgen zu Chancen und Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung stellten auch die drei Partnerschaften für Demokratie im Landkreis Meißen ihre Arbeit vor. Es war eine gute Gelegenheit, mit Kita-Leitungen, Erzieherinnen und Erziehern sowie weiteren Fachkräften aus der Kindertagesbetreuung ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Ein herzliches Dankeschön an das Kreisjugendamt für die Einladung und an alle Teilnehmenden für den interessierten Austausch!

Kinderrechte – Filmprojekt des Vereins Kraftwerk Moritzburg e.V.

Der Verein hat seine Sommer- und Herbstwerkstatt erfolgreich umgesetzt. Dabei sind zwei Filme entstanden, die zeigen, wie Kinder und Jugendliche ihre Rechte kreativ erforschen und sichtbar machen.

In Musik, Graffiti, Kunst, Natur, Breaking und Keramik setzen sie sich mit Mitbestimmung, Schutz und Gleichberechtigung auseinander und bringen ihre Perspektiven zum Thema Kinderrechte im Rampenlicht eindrucksvoll zum Ausdruck.

Die Filme verdeutlichen, wie kulturelle Bildungsarbeit junge Menschen stärkt und ihnen Raum für Teilhabe gibt. Das Filmprojekt wurde durch die Partnerschaft für Demokratie Coswig & kommunale Partner gefördert.